Aktuelle Meldungen

Ferienhort Brunau

Die Ferienbetreuung vom 10.05. – 12.05.2021 erfolgt im Kalbenser Hort „Abenteuerland“. Bei Änderungen zu den vorliegenden Ferienanmeldungen wenden Sie sich bitte an Frau Krüger.

Coronavirus – Informationen zu den Kindertageseinrichtungen

Sehr geehrte Eltern,

ab Freitag, den 07.05.2021 sind die Kindereinrichtungen und Horte wieder im eingeschränkten Regelbetrieb geöffnet.

Für die Kinder, die keine Notbetreuung in Anspruch nehmen konnten, wird die allgemeine Gesundheitsabfrage benötigt.

(Stand 06.05.2021)

einmalige Gesundheitsabfrage gültig seit dem 01.03.2021

Bitte bringen Sie Ihre Kinder nicht in die Kindertageseinrichtung, wenn einer der Familienmitglieder Symptome aufweist die auf eine Corona-Infektion hinweisen oder ein Testergebnis noch aussteht.

 

Die notwendige Bescheinigung für die Notbetreuung:

Nachweis Notbetreuung ab dem 28.04.2021 – systemrelevant

 

Der Nachweis für die Notbetreuung ist bei der jeweiligen Kindertageseinrichtung abzugeben!

(Stand 27.04.2021)

 

Information zum Nachweis über Nicht-Inanspruchnahme von Kita /Hort bei Beantragung von Kinderkrankengeld

Der Nachweis kann nur für zurückliegende Zeiträume ausgestellt werden.

Nachweis über NichtInanspruchnahme Kita

 

Stand (26.04.2021)

Vogelgrippevirus nun auch bei einem Hausgeflügelbestand im Landkreis nachgewiesen

       

PRESSEMITTEILUNG des Altmarkkreises Salzwedel  
2021-03-18 | Nr. 92

 

Download: 2021-03-18 PM_ Vogelgrippevirus im Hausgeflügelbestand

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vogelgrippevirus nun auch bei einem Hausgeflügelbestand im Landkreis nachgewiesen
Landkreis erlässt Allgemeinverfügungen | Sperrbezirk von 3 km eingerichtet – betroffene Ortschaften: Vietzen, Güssefeld, Siepe, Karstedt und Altmersleben | Beobachtungsgebiet umfasst Radius von 10 km | sämtlich gehaltenes Geflügel und Vögel im Beobachtungsgebiet sind dem Veterinäramt zu melden | freies Umherlaufen aller Hunde und Katzen im Sperrbezirk & im Beobachtungsgebiet ist untersagt | Jagd auf Federwild in diesen Gebieten ist nur mit Genehmigung des Landkreises erlaubt | Landkreis prüft & kontrolliert Maßnahmen

Altmarkkreis Salzwedel, 18.03.2021: Nachdem am 15.03.2021 die hochpathogene aviäre Influenza (Geflügelpest) bei einem Wildvogel in der Einheitsgemeinde Kalbe (Milde) nachgewiesen wurde, ist nun auch ein Hausgeflügelbestand in der Einheitsgemeinde von der anzeigepflichtigen Tierseuche betroffen.
Es handelt sich um einen Kleinstbestand in der Ortschaft Vietzen. Das Geflügel (Hühner, Enten, Gänse) wurde am 16.03.2021 aufgrund klinischer Auffälligkeiten dem Tierarzt vorgestellt. Mehrere Hühner waren bereits verendet. Daraufhin wurden Tierkörper der verendeten Hühner nach Stendal an das Landesamt für Verbraucherschutz des Landes Sachsen-Anhalt (LAV) zur Abklärung gesandt. Am 17.03.2020 wurde per vorläufigem Zwischenbefund das hochpathogene Aviäre Influenzavirus H5 (Vogelgrippevirus) nachgewiesen.
Das nationale Referenzlabor am Friedrich-Löffler-Institut (FLI) bestätigte den Nachweis der hochpathogenen aviären Influenza vom Subtyp H5N8 in dem Hausgeflügelbestand am 18.03.2021. Somit wurde der Ausbruch der Geflügelpest im Altmarkkreis Salzwedel amtlich festgestellt.
Im Ausbruchsbestand erfolgten sofortige Probenentnahmen und klinische Untersuchungen durch Tierärzte des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes des Altmarkkreises Salzwedel sowie die Sperrung des Tierbestandes. Die tierschutzgerechte Tötung der betroffenen Hühner, Enten und Gänse wurde bereits durchgeführt und die Kadaver unschädlich durch ein Fachunternehmen beseitigt. Mit der anschließend notwendigen Reinigung und Desinfektion der Haltungseinrichtung wurde bereits eine Fachfirma beauftragt.
Zur Bekämpfung der anzeigepflichtigen Tierseuche und zum Schutz einer weiteren Ausbreitung richtet der Altmarkkreis Salzwedel per Allgemeinverfügung einen Sperrbezirk sowie ein Beobachtungsgebiet ein und ordnet für diese Restriktionszonen die entsprechenden Maßnahmen an. Diese Maßnahmen sind ausführlich in den Allgemeinverfügungen beschrieben und gelten ab sofort.

Um den Ausbruchsbetrieb wurde ein Sperrbezirk mit einem Radius von 3 km eingerichtet. Betroffen sind die Ortschaften Vietzen, Güssefeld, Siepe, Karstedt und Altmersleben. In diesem Gebiet sind 56 Geflügelhalter mit insgesamt ca. 1.088 Stück Geflügel beim Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt registriert. Alle Tierhalter, die im Sperrbezirk Geflügel halten, wurden bereits am 17.03. und am 18.03.2021 von mehreren Teams des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes aufgesucht. Dabei erfolgten die klinische Untersuchung des Geflügelbestandes und die Entnahme von Proben.

Das Beobachtungsgebiet umfasst einen Radius von 10 km um den Ausbruchsbestand.

•        Es wird im Norden begrenzt durch die Ortschaften: Depekolk, Ladekath, Fleetmark und Lohne.
•        Im Osten reicht das Beobachtungsgebiet bis in den Landkreis Stendal hinein. Es wird im Altmarkkreis Salzwedel begrenzt durch die      Ortschaften: Packebusch, Beese, Vienau und Karritz.
•        Die südliche Grenze bilden die Ortschaften: Kalbe (Milde) und Wernstedt,
•        Im Westen wird es begrenzt durch die Ortschaften: Kakerbeck, Cheinitz und Mösenthin.

Abbildungen Sperrbezirk :

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abbildung Beobachtungsgebiet:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sowohl im Sperrbezirk als auch im Beobachtungsgebiet ist sämtliches gehaltene Geflügel (Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse) und die in Gefangenschaft gehaltenen Vögel anderer Arten beim Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Altmarkkreises Salzwedel anzuzeigen, insofern dies nicht bereits erfolgt ist. Tierhalter in den genannten Restriktionsgebieten haben alle Verendungen bzw. Erkrankungen von gehaltenem Geflügel dem Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Altmarkkreises Salzwedel unverzüglich zu melden. Es dürfen keine Vögel zur Aufstockung des Wildvogelbestandes freigelassen werden. Ferner ist die Jagd auf Federwild innerhalb des Sperr- und Beobachtungsgebietes nur mit Genehmigung oder auf Anordnung des Altmarkkreises Salzwedel erlaubt.

Das freie Umherlaufen aller Hunde und Katzen ist sowohl innerhalb des Sperrbezirks als auch des Beobachtungsgebietes untersagt! Die Tierhalter haben dafür Sorge zu tragen, dass diese Anordnung eingehalten wird.
Gemäß § 32 Abs. 2 Nr. 4 des Tiergesundheitsgesetzes handelt ordnungswidrig, wer vorsätzlich oder fahrlässig der tierseuchenrechtlichen Allgemeinverfügung zuwiderhandelt. Ordnungswidrigkeiten können mit einem Bußgeld von bis zu 30.000 € geahndet werden. Zum Schutz des heimischen Geflügels gilt bereits seit dem 16.12.2020 im gesamten Altmarkkreis Salzwedel die Aufstallungspflicht. Aufgrund des weiterhin bestehenden hohen Risikos eines Eintrags in heimische Zucht- und Nutzbestände werden die Mitarbeiter des Veterinäramtes verstärkt die Aufstallungspflicht im gesamten Landkreis kontrollieren.

Symptome & Sicherheitsmaßnahmen
Folgende Symptome können für eine Influenzaerkrankung beim Geflügel sprechen:
•        verminderte Futteraufnahme und allgemeine Apathie
•        Leistungseinbrüche bei Legehennen und Masthühnern
•        Auftreten von plötzlichen, zahlreichen Todesfällen

Geflügelhalter im gesamten Altmarkkreis Salzwedel sind angehalten, folgende Sicherheitsmaßnahmen zu treffen, um eine Bestandsinfizierung zu vermeiden und eine Weiterverbreitung zu verhindern:
•        Melden Sie Ihre Geflügelbestände beim Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt Salzwedel an, sofern Sie dies noch nicht getan haben.
•        Halten Sie sich an die nach wie vor geltende Stallpflicht für Geflügel.
•        Melden Sie im Bestand auftretende Krankheitsanzeichen und/ oder Tierverluste unverzüglich dem Veterinäramt.
•        Lassen Sie keine fremden Personen in Ihre Ställe, tragen Sie beim Betreten Ihrer Ställe Stiefel und Kittel.
•        Futter, Einstreu, Wasser und Gerätschaften sind so aufzubewahren, dass sie nicht mit Ausscheidungen von Wildvögeln in Berührung kommen.

Meldungen & Kontakt  
Halter von Nutzgeflügel, deren Tierhaltung außerhalb des Beobachtungsgebietes liegt und noch nicht beim Altmarkkreis Salzwedel registriert ist, sollten dies unverzüglich nachholen. Weiterhin bittet das Veterinäramt, auffälliges Verhalten und Totfunde von Wildvögeln umgehend zu melden, damit eine Bergung und Untersuchung dieser Tiere durchgeführt werden kann. Die Registrierungen und Totfundmeldungen erfolgen über das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt Salzwedel, Karl-Marx-Str. 32, 29410 Salzwedel. Mail: vetamt@altmarkkreis-salwedel.de, Tel.: 03901 840 416.

Die Allgemeinverfügungen werden in der regionalen Tagespresse sowie auf der Website des Landkreises(LINK) veröffentlicht.

Anlagen:
1) PM als PDF:
2) Bilder_Karten Sperrbezirk & Beobachtungsgebiet_(c)_AMK
3) Bild_Beprobung & Kontrollen von Haustierbeständen durch Kreisveterinäre_(c)_AMK

4) Bericht online auf der Website (LINK).

Herzliche Grüße
Das Presseteam

Altmarkkreis Salzwedel | | Pressestelle | Zimmer 310
Karl-Marx-Str. 32 | 29410 Salzwedel
Tel.: 03901. 840 309/308 | Fax: 03901. 840 840
pressestelle@altmarkkreis-salzwedel.de
www.altmarkkreis-salzwedel.de

#ALTMARK – die Ausstellung zum Buch

Ab sofort sind im Rathaus einige ausgewählte Fotografien von Tom Przibilla aus dem Buch #ALTMARK ausgestellt und können unter aktuellen Hygienebestimmungen auch nach telefonischer Voranmeldung bei Jessica Baldauf 039080 – 97122 besichtigt werden.

Die Ausstellung befindet sich noch bis zum 31.12.2021 in den Fluren des Rathauses und freut sich auf zahlreiche interessierte Besucher.

Verbrennen von Gartenabfällen

Bei dem schönen Wetter zieht es schon viele Bürgerinnen und Bürger in ihre Gärten. Aus gegebenen Anlass weist der Altmarkkreis Salzwedel daher auf die gültige Verordnung über das Verbrennen pflanzlicher Abfälle von gärtnerisch genutzten Flächen im Kreisgebiet hin. Diese regelt, wann, wie und wo Gartenabfälle verbrannt werden können. Grundsätzlich sollten solche Abfälle jedoch kompostiert, der Bioabfallsammlung zugeführt, den Abfallwirtschafts- und Wertstoffhöfen überlassen oder anderweitig verwertet werden. Erst wenn das nicht möglich ist, darf verbrannt werden. Als Zeiträume wurden der 01.03. bis 15.04. und der 01.10. – 15.11. eines jeden Jahres festgelegt. Außer an Sonn- und Feiertagen ist die Verbrennung in der Zeit ‚
von 11 – 17 Uhr zulässig.

Um das Allgemeinwohl nicht zu beeinträchtigen, legt die Verbrennungsverordnung wichtige Verhaltensregeln fest. Dazu gehören u.a. das Einhalten von Mindestabständen zu Gebäuden, Wald oder Leitungen, die zeitliche Begrenzung des Verbrennungsvorganges, der Verbrennungsumfang und die Beachtung der Witterungslage (Wind, trockene Witterung etc.). Zudem ist das Feuer unter ständiger Kontrolle einer geeigneten volljährigen Person zu halten. Die Verbrennungsstelle darf nicht verlassen werden, bevor Feuer und Glut erloschen sind.

Grundsätzlich gilt, dass auf Grundstücken z.B. nur Gartenabfälle verbrannt werden dürfen, die dort auch angefallen sind. Die Feuer sollten eine Grundfläche von 1,5 Meter x 1,5 Meter nicht überschreiten und möglichst auch nicht über 1 Meter Höhe haben.

Verbrennungszeiträume:
▪ 01.10. – 15.11. eines jeden Jahres
▪ 01.03. – 15.04. eines jeden Jahres
▪ ausschließlich montags bis samstags in der Zeit von 11:00-17:00 Uhr
(der Zeitraum des Verbrennungsvorganges sollte 2 Stunden nicht überschreiten, Beginn erst 11:00 Uhr, da dann die meiste Morgenfeuchte aus den Abfällen bereits entwichen ist und es nicht mehr zu Qualmbelästigungen für die Nachbarn kommen kann.)

Einhalten von Mindestabständen, die die Verbrennungsfeuer haben sollten:
▪ 10 Meter zu Gebäude- und Grundstückgrenzen, Leitungen & anderen brennbaren bzw. gefährdeten Gegenständen oder Sachen.
▪ 100 Meter zu Krankenhäusern, Kindereinrichtungen, Schulen, Altersheimen & Pflegeeinrichtungen.
▪ 30 Meter zum Wald (im Sinne des Waldgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt).

Die Verordnung kann auf der Internetseite (LINK) des Altmarkkreises Salzwedel oder unter: www.altmarkkreis-salzwedel/landkreis/satzungen.de eingesehen werden.