Aktuelle Meldungen

P R E S S E M I T T E I L U N G
2018-06-19 | Nr. 69

Langanhaltende Trockenheit im Altmarkkreis Salzwedel | Wasserstände in Gräben und
Bächen gesunken | Entnahme von Wasser aus oberirdischen Gewässern zum
Eigengebrauch als Anlieger/Eigentümer und sonstiger Nutzer derzeitig unzulässig

Altmarkkreis Salzwedel, den 19.06.2018: In Folge der anhaltend trockenen Witterung sind die
Wasserstände in den Gräben und Bächen im Altmarkkreis Salzwedel erheblich gesunken. Die
Wasserbehörde des Umweltamtes weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass eine Entnahme
von Wasser aus oberirdischen Gewässern zum Eigengebrauch, insbesondere zur Bewässerung von
Gärten, derzeit per Gesetz bis auf Weiteres unzulässig ist.

Ist die Wasserführung bereits gering, so wie derzeit an allen Gewässern im Altmarkkreis
Salzwedel, so ergibt sich auch durch kleine Entnahmen eine wesentliche und damit unzulässige
Verminderung der Wasserführung.

Insbesondere an der Beeke bei Wallstawe, die ökologisch wertvolle Bachmuschelbestände aufweist,
gibt der gesunkene Wasserstand Anlass zur Sorge. Aber auch viele andere Gewässer leiden unter der
Trockenheit. Und: nennenswerte Regenfälle sind derzeit nicht in Sicht.

Der Altmarkkreis Salzwedel bittet alle Bürgerinnen und Bürger um Beachtung, und auf Grund der
derzeitigen Witterung generell um einen sparsamen Umgang mit der Ressource Wasser!

Zum Hintergrund:
Das Wassergesetz des Landes Sachsen-Anhalt regelt die Zulässigkeit der Entnahme von Wasser aus
oberirdischen Gewässern für Gemeingebrauch, Eigentümer- und Anliegergebrauch. Zulässig ist dieser
nur soweit Andere nicht beeinträchtigt werden und keine nachteilige Veränderung der
Wasserbeschaffenheit, keine wesentliche Verminderung der Wasserführung sowie keine andere
Beeinträchtigung des Wasserhaushalts zu erwarten sind.
Gesetzliche Grundlagen:
Gemeingebrauch: § 25 Wasserhaushaltsgesetz in Verbindung mit § 29 des Wassergesetzes für das
Land Sachsen-Anhalt
Eigentümer- und Anliegergebrauch: § 26 Wasserhaushaltsgesetz.

Anlagen: Fotos: Uwe Heinecke | Bildunterschrift: Beeke bei Wallstawe

Mit herzlichen Grüßen!

Das Presseteam des Altmarkkreises Salzwedel
Birgit Eurich & Amanda Hasenfusz

Altmarkkreis Salzwedel | Amt für Kreisentwicklung | Pressestelle | Zimmer 310
Karl-Marx-Str. 32 | 29410 Salzwedel | Tel.: 03901. 840 309/308 | Fax: 03901. 840 840
birgit.eurich@altmarkkreis-salzwedel.de | amanda.hasenfusz@altmarkkreis-salzwedel.de

 

Integriertes Gemeindeentwicklungskonzept (IGEK)

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Einheitsgemeinde Stadt Kalbe (Milde),

für das integrierte Gemeindeentwicklungskonzept, kurz IGEK, wird Ihre Hilfe benötigt.

Für detailliertere Informationen lesen Sie bitte folgendes Anschreiben des Bürgermeisters.

Der Fragebogen soll dazu bis zum 30.06.2018 bei Ihrem jeweiligen Ortsbürgermeister oder bei Herrn Kölsch, Zimmer 22 im Rathaus, abgegeben werden.

Dieser liegt auch im Sekretariat des Rathauses, in den Kindertagesstätten (Märchenland- Kalbe (Milde), Knirpsenland- Jeetze, Waldspatzen- Brunau, Zwergenland- Badel, Zwergenland- Kakerbeck) und in den Grundschulen Kalbe (Milde) und Brunau aus.

 

Weitere Informationen finden Sie in der angefügten Präsentation, die während der Auftaktveranstaltung (12.06.2018) gezeigt wurde.

 

 

Flächennutzungsplan Einheitsgemeinde Stadt Kalbe (Milde)

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Einheitsgemeinde Stadt Kalbe (Milde),

unter folgenden Links können Sie den aktuellen Flächennutzungsplan einsehen. Der Übersichtsplan gibt Ihnen Aufschluss über die Planausschnitte.

Übersichtsplan

Legende

Planzeichen  – Planausschnitt 1 – Planausschnitt 2 – Planausschnitt 3 – Planausschnitt 4 

Planausschnitt 5 – Planausschnitt 6 – Planausschnitt 7 – Planausschnitt 8

Planausschnitt 9 – Planausschnitt 10 – Planausschnitt 11 – Planausschnitt 12

Planausschnitt 13 – Planausschnitt 14 – Planausschnitt 15 – Planausschnitt 16

Planausschnitt 17 – Planausschnitt 18 – Planausschnitt 19 – Planausschnitt 20

Planausschnitt 21 – Planausschnitt 22 – Planausschnitt 23 – Planausschnitt 24 – Gesamt

Wertstoffhof in Kalbe (Milde)

 

 

 

 

 

 

Der Wertstoffhof befindet sich hinter dem Rathaus, Schulstraße 11 in 39624 Kalbe (Milde).

Dort können Grünabfälle, Haushaltsgeräte, Elektronikschrott und Altkleider jeweils mittwochs von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr und samstags von 8.15 Uhr bis 12.00 Uhr abgegeben werden.

Investitionsförderung im ländlichen Raum

Unter folgendem Link Elektronischer Agrarantrag in Sachsen-Anhalt (ELAISA) Investitionsförderung ländlicher Raum – Leerformulare und Verfahrenshinweise finden Sie Anträge für verschiedene Förderprogramme, insbesondere für die Dorferneuerung und die touristische Infrastruktur.

Ein wichtiger Aspekt bei der Antragsauswahl sind die Auswahlkriterien. Im Formular „Anlage – Erklärung Antragsteller“ bzw. „Anlage – Erklärung Antragsteller/Tourismusverband“ werden die entsprechenden Auswahlkriterien abgefragt.

In den  jeweiligen Merkblättern (1. Aufruf 2018) werden die Auswahlkriterien erläutert.

Immobilienportal KIP

Das Projekt “Luxus der Leere” thematisiert die Altmark mit ihren leerstehenden Häusern, ungenutzten Grundstücken und verfallenen Industriegeländen. Aufgrund der interkommunalen Zusammenarbeit entstand ein Katalog mit etwa 1000 leerstehenden Immobilien der Region. Mit Hilfe des Projekts sollen die leerstehenden Immobilien eine neue Nutzung finden.

Für weitere Informationen steht Ihnen www.luxusderleere.de  zur Verfügung.

Darüber hinaus können Sie im KIP Immobilienportal gezielt nach Immobilien suchen.

Hinweis: Beleuchtungssanierung Turnhalle Kalbe (Milde)

Die Sanierung der Beleuchtung der Turnhalle an der Feldstraße in Kalbe (Milde) wurde gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Im Zeitraum von Juni- August 2017 wurden die vorhandenen Anbauleuchten in der Kalbenser Turnhalle demontiert, entsorgt und neue LED Sportstättenleuchten installiert, neu geregelt und gesteuert. Dieses Vorhaben ist unter dem Förderkennzeichen: 03K03198 geführt.

Aufgrund der Nationalen Klimaschutzinitiative, die dieser Förderung zu Grunde liegt, gilt folgendes: “Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionnen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zur konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.”

Weitere Informationen finden Sie unter [www.klimaschutz.de] beziehungsweise auf der Internetseite des Projektträgers Jülich .