Schönes Jemmeritz

Kroneneiche Jemmeritz

Touristisch attraktiver Ortsteil

Jemmeritz wird erstmals im Alvenlebenschen Lehensbrief erwähnt. Dieser stammt aus dem Jahr 1392. Die Endung -itz deutet auf einen wendischen, also slawischen Ursprung hin, was wie bei Kakerbeck Bach bedeuten könnte, denn auch Jemmeritz liegt an der Beke (Mühlenbach). Im Mittelalter gehörte Jemmeritz zur Mark Brandenburg und zum Bistum Verden. Im 17. und 18. Jahrhundert war die Familie Alvensleben Gutsbesitzer in Jemmeritz. Später wurde der Besitz unter den Bauern aufgeteilt. Heute ist Jemmeritz vor allem wegen seiner landschaftlich schönen Lage ein beliebter Wohnstandort. In jüngerer Zeit gab es vier Hochzeiten im Ort, drei Babys wurden geboren.
Das Jemmeritzer Moor wurde 1978 unter Naturschutz gestellt. Es ist 20,56 Hektar groß und rund 1,5 Kilometer vom Ort entfernt. Unter Naturschutz steht auch die berühmte alte Eiche im Alt-Jemmeritz. Ihr Kronenumfang beträgt 10,50 Meter, der Kronendurchmesser 32 Meter, der Stammumfang 7,70 Meter, der Stammdurchmesser 2,40 und die Höhe 29,00 Meter. Ihr Alter wird auf 600 – 1000 Jahre geschätzt.
Weitere touristische Attraktion ist die Wassertretstelle, außerdem gilt Alt-Jemmeritz als Wandernest. Schon mehrfach beteiligte sich der Ort am Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“.

Quelle: Volksstimme (Serie: „Kalbes schöne Dörfer“)

Kroneiche Jemmeritz

Alte Eiche

Jemmeritz ist ein Ortsteil der Ortschaft Kakerbeck. Über die B71 gelangt man durch das Landschaftsschutzgebiet nach Jemmeritz, welches malerisch mitten im Wald liegt. Die uralte Eiche und ein Riesenfindling sind beeindruckende Naturdenkmale.

Schlossruine Jemmeritz

Schlossruine Jemmeritz

In den zwanziger Jahren baute der letzte Besitzer des Gutes Reinicke, seines Zeichens Diplom-Ingenieur, Weltreisender und mehrfacher Millionär aus Chicago, ein kleines Schloss zwischen der Bäke und dem letzten Hügel der Hellberge. Gelegentlich kam er mit seinem feudalen Kraftwagen (er hatte mehrere, darunter Marken wie Horch, Lincoln u. Maibach) auf Stippvisite und suchte Ruhe in der „Rosen-Villa“. 1945 wurde das Schloss geplündert und teilweise abgerissen. Wer heute eine Wanderung um Jemmeritz macht, der steht plötzlich vor einem „verwunschenen“ Schloss.

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