Drei Wehren sind zusammengewachsen

32 aktive Feuerwehrfrauen und -männer

Aus drei mach eins. Das hieß es 2006 für die Feuerwehren Jeggeleben, Sallenthin und Zierau. Sie wurden zu einer Wehr zusammengelegt. 86 Mitglieder hat die Ortsfeuerwehr, davon 32 aktive Männer und Frauen, berichet der Wehrleiter. Der schwerste Brand, zu dem sie in jüngerer Zeit ausrücken mussten, war der Schafstall, der im vergangenen Jahr in Flammen aufging. Ereignisse, an die sich die Wehrleute ebenfalLs noch gut erinnern, waren der Bus, der in ihren Einsatzgebiet ausbrannte, und das Feuer im Motorradclub. Gegründet wurde die Jeggelebener Feuerwehr 1934. Neben ihrer Arbeit als Brandbekämpfer sorgen die Feuerwehrleute für das gesellschaftlich-kulturelle Leben in ihren Orten. Zu den Veranstaltungen, die mit Unterstützung der Feuerwehr organisiert weRden, gehören das Osterfeuer, das Maibaumaufstellen und der Spieleabend. Außerdem wird aus geselligem Anlass, zu dem die Bürger zusammenkommen, in jedem Jahr von den Feuerwehrleuten ein Schwein am Spieß gebraten, berichtet der Wehrleiter.

Quelle: Volksstimme (Serie: „Kalbes schöne Dörfer“)

Seit 90 Jahren Gesang und Gemeinschaft

Jeggelebener Sänger feiern Jubiläum

Seit 1921 gib es in Jeggeleben den Männergesangsverein. Die Sänger haben sich der Pflege des deutschen Liedgutes und der Gemeinschaft verschrieben. Auch moderne Stücke gehören zum Repertoire, das ständig erweitert wird. In der Region ist der Chor eine feste Größe bei der Gestaltung von Kulturveranstaltungen und Festen. Momentan hat der Gesangsverein 20 aktive und 9 passive Mitglieder. Wie viele Chöre hat auch der Jeggelebener ein Problem mit einem zu hohen Durchschnittsalter seiner Aktiven wie Vorsitzender Gunter Schulz erklärt. Das älteste Mitglied ist mit fast 80 Jahren Dieter Schulz. Das Durchschnittsalter liegt bei 69 Jahren. Jeder, der Lust hat, sich der Sängerschar unter Leitung von Cornelia Jung anzuschließen, ist zu den Proben jeden Donnerstag ab 19:30 Uhr im Zierauer Feuerwehrhaus gern willkommen. Das Alter spiele dabei keine Rolle, so der Vorsitzende. Das Alter des Chores aber schon, den das 90-jährige Bestehen soll natürlich gefeiert werden. Am 25. September will der Gesangsverein mit acht Gastchören in Winterfeld ein Sängerfest feiern.

Quelle: Volksstimme (Serie: „Kalbes schöne Dörfer“)

Eine Feine Sache

Ausflugslokal ist in der ganzen Altmark bekannt

Ein beliebtes Ausflugsziel, Ort für Feiern und Veranstaltungen: Das ist die Gaststätte Feine Sache an der ehemaligen Bahnstrecke zwischen Jeggeleben und Badel. Das Tiergehege der 1954 eröffneten Ausflugsgaststätte zog und zieht besonders an den Wochenenden viele Gäste an. Auf den Weiden grasen Schafe, Lamas und andere Tiere. Berühmt was das Tiergehege in der gesamten Altmark wegen seiner Braunbärenzucht. Gäste aus nah und fern kamen nach „Feine Sache“, um sich die Tiere anzuschauen und auf dem weitläufigen Gelände mit Terrasse , Freilichtbühne und Springbrunnen einen schönen Nachmittag zu verbringen. Gegründet von Rudolf Heitmann, der einst die Bahnhofswirtschaft von Zierau/Mösenthin betrieb, führten seit 1974 Ute Heinecke und ihr Mann Hans-Jürgen die Gaststätte. Nach dem Tod ihres Mannes hat Ute Heinecke ihre Tochter Simone beim Betreiben des Ausflugslokals an ihrer Seite.

Quelle: Volksstimme (Serie: „Kalbes schöne Dörfer“)