Wissenswertes

Hagenau, als Ortsteil der Ortschaft Packebusch, wurde 1100 erstmals urkundlich erwähnt.
Die Hagenauer Kirche, eine Backsteinkirche von 1882, entstand noch vor der um 1900 erbauten Kirche in Packebusch.
1910 wurden in der Gemeinde im damaligen Landkreis Salzwedel 602 Einwohner registriert.

Hagenaus Adebar

Helmut Bach hat das Storchennest im Blick

Hagenau ohne Störche? Das ist mittlerweile für die meisten Dorfbewohner wohl unvorstellbar. Die Adebare beziehen seit gut 20 Jahren ihr Domizil am Friedhof und sind dann Magnet für Einwohner und Touristen.
Was da oben auf dem Mast passiert, das weiß Helmut Bach am besten. Denn zum einen wohnt er in nächster Nähe zum Storchennest. Zum anderen sei er für das Glockenläuten zuständig und habe damit einen idealen Blick in das Nest hinein. Vor etwa 20 Jahren sei der Mast vor dem Friedhof noch ein Strommast gewesen. Da hätten die ersten Storche angefangen zu bauen und damit immer wieder Kurzschlüsse verursacht. Während des Baus der Bahnstrecke Stendal-Salzwedel mussten auch Ersatzmaßnahmen vorgenommen werden. Davon profitierte auch der Hagenauer Storch. Der 10,20 Meter hohe Mast wurde frei von Stromkabeln. Diese kamen in die Erde. Der hiesige Naturschutzbund setzte eine Nisthilfe auf. Und Adebar konnte heimisch werden.
Das Nest wurde schnell sehr gut angenommen. „Ich notiere, wann die Störche ankommen, wann sie wieder wegfliegen, wie viele Eier im Nest liegen, wie viele Junge großgezogen werden“, zählt Helmut Bach auf. Seit 1990 führt er Buch. „Die früheste Anreise war einmal Ende März, es kam ein Storch aber auch mal Ende Mai“, erinnert sich der Hagenauer. Durchschnittlich würden zwei, drei Junge aus dem Nest schauen, höchstens vier. Es gebe aber auch Jahre, wo kein Nachwuchs da sei.

Quelle: Volksstimme (Serie: „Kalbes schöne Dörfer“)

Wehr Hagenau wird 90 Jahre

Die Feuerwehr Hagenau begeht 2016 ihr 90-jähriges Bestehen. Eine akribisch geführte Chronik gebe Einblick in die interessante Geschichte, lobt Wehrleiter Wolfgang Gühne die Arbeit von Helmut Bach.