Neue Ausstellung im Rathaus: „Bilderreise durch die Altmark-auf den Spuren von Klaus Wilhelm“

Die Altmark, von der Eiszeit geformtes Land, eine der ältesten Kulturlandschaften Deutschlands, besiedelt und bewirtschaftet seit der Sesshaftwerdung der Menschheit. Großsteingräber zeugen noch heute von dieser Zeit. Geburtsort bedeutender Persönlichkeiten und Ausgangspunkt wichtiger wissenschaftlicher und politischer Entwicklungen. Heute ist das Land geprägt von kleinstädtischen Strukturen, Landwirtschaft, landwirtschaftlichem Handel, Handwerk und Gewerbe. Es gibt Landschlösser, Herrensitze, Klöster und fast jedes Dorf hat eine hochmittelalterliche Kirche aus Feldstein, Backstein oder Fachwerk, eine Landschaft mit der vermutlich höchsten Kirchendichte Deutschlands.

Klaus Wilhelm hat dieses Land geliebt, die offene Weite mit ihren sanften Wellen und den Farben im Sommer. Seit Öffnung der innerdeutschen Grenze erkundete er die Region, bereiste und durchwanderte das Land von Dorf zu Dorf und skizzierte in schnellen Zeichnungen die Kirchen in ihrer bescheidenen Schönheit. Ende der 90er Jahre sind auf diese Weise um die 200 Zeichnungen und Aquarelle überwiegend von Dorfkirchen aus 155 Orten entstanden, die seither im Familienbesitz aufbewahrt wurden. Die Zeichnungen sind inzwischen historische Dokumente und nach langer Lagerung im Privatarchiv ist es jetzt an der Zeit die Bilder der Öffentlichkeit zu zeigen. Das, was Klaus Wilhelm vor über 20 Jahren für sich entdeckte und dokumentierte, wollen wir nicht nur in einer Ausstellung seiner Kunst präsentieren, die Bilder sollen vielmehr zu einer Reise werden, die den Menschen heute die Altmark neu erlebbar machen und einladen, auf seinen Spuren die Region zu erkunden.

 

Mehr als 50 Zeichnungen können bis zum 30.09.2022 innerhalb der Öffnungszeiten des Rathauses angeschaut werden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

    

 

Weitere Informationen finden Sie auch unter http://www.bilderreise-altmark.de