Zethlingen und Cheinitz

Die Ortsteile im Überblick

  • ZUGEHÖRIGKEIT: Die Ortschaft Zethlingen mit ihrem Ortsteil Cheinitz gehört seit dem 1.Januar 2011
    zur Einheitsgemeinde Kalbe.
  • EINWOHNER: Einwohnerzahlen gesamt: 316 (2000 waren es insgesamt 360 Einwohner); Zethlingen:213; Cheinitz:103
  • LAGE: Die Ortschaft liegt auf einer Höhe von 36 Metern über dem Meeresspiegel und hat eine
    Gesamtfläche von 16,72 Quadratkilometern
  • ORTSBÜRGERMEISTERIN: Frau Doris Beneke
  • ORTWEHRLEITER: Thomas Kintzel
  • SEHENSWÜRDIGKEITEN:Freilichtmuseum Langobardenwerkstatt auf dem Mühlenberg,
    Erlebnishaus Altmark, Rundling in Cheinitz
  • KIRCHE: Dorfkirche in Zethlingen (erbaut 12./13.Jahrhundert), Backsteinkirche in Cheinitz (erbaut 1907)
  • VEREINE: SV Germania Zethlingen, Förderverein Langobardenwerkstatt Zethlingen e.V.

Turm aus Fachwerk

Kirchen in Cheinitz und Zethlingen

Die Dorfkirche in Zethlingen ist ein frühgotischer Feldsteinbau aus flachgedecktem Schiff und Westquerturm mit Walmdach.
Laut Chronik wurde sie im 12. oder 13. Jahrhundert gebaut. Die Kirche wurde im 19.Jahrhundert und 1965 restauriert.
Ein Wirbelsturm am 15. Juni 1980 zog die Kirche in Mitleidenschaft. Ein großer Teil des Daches wurde abgedeckt.
Dadurch entstanden Schäden im Innenraum.

Die heute bekannte Kirche in Cheinitz aus Backsteinen und aus Feldsteinen im Unterbau des Schiffes wurde erst 1907 erbaut.
Ursprünglich war die Wehrkirche in Cheinitz am Dorfeingang des Rundlings ein Feldsteinbau ohne Turm, der im 12. oder
13. Jahrhundert erbaut wurde. Der Kirchturm aus Fachwerk wurde erst später angefügt.
Der Vorsitzende der Kirchengemeinde Zethlingen ist Hans-Joachim Schulz.

Quelle: Volksstimme (Serie: „Kalbes schöne Dörfer“)

Aus der Chronik

Frühgeschichte bis Separation

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Zethlingen 1324 und Cheinitz 1370. Der Name Zethlingen ist deutsch und leitet sich,
je nach Quelle, vom niederdeutschen Wort sede, szede, sign für Sieg oder sede, sindo, sind für Weg,
Reise oder Weiterbildung ab. Der Name Cheinitz ist wendischen Ursprungs. Das Wort chein-witze bedeutet
Hain oder Haindorf. Am 27. Januar 1324 belehnte Agnes Herzogin von Braunschweig Albrecht von Alvensleben mit der
Bede (landherrliche Steuer) aus Zethlingen. 1473 belehnte Kurfürst Albrecht Busse Ludolph und Gebhard von Alvensleben
mit Kalbe, Bismark und anderen Besitzungen.

Quelle: Volksstimme (Serie: „Kalbes schöne Dörfer“)