Einheitsgemeinde

deutschland_160Unsere Gemeinde (Karte der Einheitsgemeinde)  ist zentral in der Altmark gelegen und gehört zum Altmarkkreis Salzwedel. Kalbe (Milde) gehörte bis 1952 zum Landkreis Salzwedel, wurde aber im Zuge der Verwaltungsreform in der DDR zu einer Kreisstadt im neu gegründeten Bezirk Magdeburg.  Zur Unterscheidung von Calbe (Saale) wird Kalbe seitdem mit einem „K“ geschrieben.  Der Kreis Kalbe wurde Ende 1987 aufgelöst und die Stadt dem Kreis Gardelegen zugeteilt. 1994 erfolgte dann die Auflösung des Kreises Gardelegen und Kalbe wurde wieder dem Kreis Salzwedel (neu Altmarkkreis Salzwedel) zugeordnet.

Durch eine Gebietsänderungsvereinbarung beschlossen die Gemeinderäte der Gemeinden Stadt Kalbe (Milde), Altmersleben, Güssefeld, Kahrstedt, Neuendorf am Damm und Karritz, Wernstedt und Winkelstedt im Jahre 2008, dass ihre Gemeinden aufgelöst und zu einer neuen Stadt Kalbe (Milde) vereinigt werden. Dieser Vertrag wurde vom Landkreis als unterer Kommunalaufsichtsbehörde genehmigt und trat am 1. Januar 2009 in Kraft.

Die Stadtfläche vergrößerte sich dadurch von 30,44 km² auf 113,44 km².

Durch eine weitere Gebietsänderungsvereinbarung beschlossen die Gemeinderäte der Gemeinden Stadt Kalbe (Milde), Brunau, Engersen, Jeetze, Kakerbeck, Packebusch und Vienau im Jahre 2009, dass ihre Gemeinden aufgelöst und zu einer neuen Stadt Kalbe (Milde) vereinigt werden. Dieser Vertrag wurde vom Landkreis als unterer Kommunalaufsichtsbehörde genehmigt und trat am 1. Januar 2010 in Kraft.

Nach Umsetzung der Vereinigungsvereinbarung der bisher selbstständigen Stadt Kalbe (Milde) wurden Bühne, Kalbe (Milde) und Vahrholz Ortsteile der neuen Stadt Kalbe (Milde). Die aufgenommene Gemeinde Kalbe (Milde) und künftigen Ortsteile Bühne, Kalbe (Milde) und Vahrholz wurden zur Ortschaft der neuen Stadt Kalbe (Milde).

Das Stadtgebiet vergrößerte sich auf 272,5 km².

Am 1. Januar 2011 wurden schließlich noch die Gemeinden Badel, Jeggeleben und Zethlingen Ortsteile von Kalbe (Milde). Dadurch hat sich die Stadtfläche innerhalb von zwei Jahren fast verneunfacht.

 

Logo der Einheitsgemeinde

Bei der Erstellung des Logos für die Einheitsgemeinde Stadt Kalbe (Milde) im Sommer 2011 stand der Kalbenser Künstler Klaus Ozminski vor der schwierigen Aufgabe, mit den entsprechenden graphischen Mitteln den Wünschen der Stadt nachzukommen, eine Darstellung zu finden, in der sich unter historischen, wirtschaftlichen und landschaftlichen Aspekten jeder Ortsteil im Verband der Einheitsgemeinde wieder zu finden vermag.

Die Umsetzung dieser Zielsetzung gelang, indem anhand markanter Gebäude ein geographischer Längstschnitt in Ost-West-Richtung durch die Einheitsgemeinde gezogen wurde: Mit der doppeltürmigen Kirche von Brunau über die Burg in Kalbe (Milde) bis hin zur Zierauer Mühle ist dieser Linienzug gelungen.

Zugleich gibt diese Symbolik in der geschichtlichen Betrachtungsweise die drei Regionen wieder, aus der die Einheitsgemeinde Stadt Kalbe (Milde) in ihrer zeitlichen Staffelung gewachsen ist:

Im Zentrum die Region Kalbe (Milde), die bereits seit 2009 als vergrößerte Gemeinde Bestand hatte, die Region Brunau, die mit Bildung der Einheitsgemeinde Stadt Kalbe (Milde) am 01.01.2010 hinzukam und schließlich die drei Gemeinden Badel, Jeggeleben und Zethlingen, die am 01.01.2011 der Einheitsgemeinde zugeordnet wurden.

Des Weiteren stehen die gewählten Gebäude auch für die sakralen, die profanen und die wirtschaftlichen Baustrukturen, die das äußere Erscheinungsbild der Einheitsgemeinde maßgeblich prägen. Über allem erscheint der Storch, der in der Mehrzahl unserer Ortsteile sein Domizil hat und für die natürliche Schönheit der Einheitsgemeinde das graphische Sinnbild liefert. Die blaue Welle stellt die Milde dar, die das prägnante Gewässer der Einheitsgemeinde ist und für nahezu jeden Ortsteil Berührungspunkte liefert. Der Verbund unserer stark ländlichen geprägten Einheitsgemeinde findet seine künstlerische Umsetzung in einem kräftigen grünen Halbkreis, der die bereits dargestellte Symbolik umfasst.

Mit dem Leitspruch „ … mit weiter Sicht“ soll sowohl die wegen der landschaftlichen Eigenheiten der Einheitsgemeinde geographisch mögliche Weitsicht als auch die Absicht des vorausschauenden zukunftsorientierten Handelns der politischen Verantwortungsträger der Einheitsgemeinde Stadt Kalbe (Milde) versinnbildlicht werden.

Wir danken Herrn Klaus Ozminski für seine künstlerische Unterstützung und seine Kompromissbereitschaft bei der Gestaltung unseres Logos.

Wappen der Einheitsgemeinde

Blasonierung: „Gespalten von Silber und Gold, vorn am Spalt ein halber roter Adler mit goldener Bewehrung, hinten aus dem Schildrand hervorbrechend ein rotes Kalb.“

Ein Siegel aus dem 17. Jahrhundert mit der Umschrift SIGILLVM OPIDI CALBENSIS   ist   Teil der  Geschichte des  Wappens.  Darauf war der halbe brandenburgische Adler mit einer Rose darunter zu sehen , der Teil des Wappens der Familie von Alvensleben, der einstigen Besitzer der Burg, war. Die Rose  enfiel später wieder. Der Adler zeigt die Zugehörigkeit des Ortes zu Brandenburg an,  das Kalb ist eine Anspielung auf den Namen der Stadt.